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Je nach möglichem Gefährdungsgrad von Personen und Maschinen müssen unterschiedlich hohe Anforderungen an die Schutzeinrichtungen, deren Überwachung sowie die Signalverarbeitung gestellt werden. Die Ausführungsmöglichkeiten reichen vom einfachen mechanisch wirkenden Positionsschalter bis hin zur selbstüberwachten Verriegelung mit Anlauftestung. Welche der Steuerungskategorien zur Anwendung kommen sollte, kann in einer Risikoabschätzung unter Berücksichtigung der Gefahrenparameter ermittelt werden.

Risikoabschätzung gemäß EN 954-1

Das in dieser Norm vorgestellte Verfahren erlaubt eine Abschätzung des Risikos aufgrund einiger weniger, das Risiko kennzeichnender Parameter. Mit Hilfe dieser Risikoabschätzung lässt sich aus einem vorgegebenen Klassifzierungsschema eine sogenannte Kategorie der sicherheitsbezogenen Teile von Steuerungen ermitteln.

S - Schwere der Verletzung

  • S1 - Leichte (normalerweise reversible) Verletzung
  • S2 - Schwere irreversible Verletzung einer oder mehrerer Personen bzw. Tod einer Person


F - Häufigkeit und / oder Dauer der Gefährdungsexposition

  • F1 - Selten bis öfter und / oder kurze Dauer der Exposition
  • F2 - Häufig bis dauernd und / oder lange Dauer der Exposition

P - Möglichkeit zur Vermeidung von Gefährdungen

  • P1 - Möglich unter bestimmten Bedingungen (z.B. Betrieb durch Fachpersonal, Eingreifen Dritter)
  • P2 - Kaum möglich

B, 1 - 4 Kategorien für sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen

Bevorzugte Kategorie für Bezugspunkte
Mögliche Kategorien, die zusätzliche Maßnahmen erfordern
Überdimensionierte Maßnahmen in Bezug auf das Risiko

 

 

Sicherheit

Allgemeine Informationen
Schalter-Bauarten
Risiko-Abschätzung
Steuerungs-Kategorien